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Kiosk für Raumversuche und temporäres Sitzen
(2022, Flein, Rathausplatz)

Im April 2022 soll das prozesshafte, partizipative und ortsbezogene Kunstprojekt „Kiosk für Raumversuche und temporäres Sitzen“ entstehen. Innerhalb des Kunstprojekts wird der öffentliche Raum des Ortes Flein auf vielschichtige Weise untersucht.
Auf dem Rathausplatz entstehen ortsbezogene künstlerische Gestaltungen und temporäre Kunstwerkstätten.

Hauptbestandteil des Kunstprojekts ist ein Kiosk-Raum, der als begehbare Installation auf dem Rathausplatz errichtet wird. Dieser Kiosk soll als Treffpunkt und Kulturort funktionieren, gleichzeitig aber auch als Kunstinstallation wirken.

Um den Kiosk wird eine weitere partizipative Kunstinstallation den Platz als Aufenthaltsort wahrnehmbar machen: Einwohner bringen Stühle und Sitzmöbel, die sie für den Zeitraum zur Verfügung stellen möchten. Diese werden künstlerisch arrangiert und als „öffentliches Wohnzimmer“ inszeniert.

Gefördert durch den

Timekeeper
(2021, Ludwigsburg, Franck-Areal)

Das Ausstellungsprojekt der Kunstschule Labyrinth zeigt installative und szenische Arbeiten des Künstlertrios Javiera Advis, Thora Gerstner und Achim Sauter unter Beteiligung von Kinder- und Jugendgruppen der Kunstschule Labyrinth.

Die „Big Bag“-Installation nimmt Bezug zur ehemaligen Funktion des Raumes als Lager und wandelt die eigentlich zum Warentransport oder zur Lagerung verwendeten „Schüttgutbehälter“ als Readymade um. Diese werden innerhalb der Ausstellung zu einem verwunschenen kleinen FreiRaum, einem "White Cube." Die Bigs Bags erinnern auch an  Ausgrabungsstätten. Somit stellen sie einen Bezug zur "Ruine" des Franck-Areals her und zur Nutzung durch die Menschen, die vor Ort gearbeitet haben.

Vorratskammer
(2020, Heilbronn, Kunst- und Kulturwerkhaus Zigarre)


Ein, 2019 gesponnenes, künstlerisches Projekt mit Danilo Peysa:
Eine installativ anmutende Raumanordnung zu sozialen survival-Tendenzen und Aufbewahrungsmethoden gefüllt mit Dingähnlichem, Kunsthaftem und Sammlungsgemäßem...

Im Rahmen dieses Projekts ist die 'Vorratssammlung (teils existenziell)' entstanden. Beiträge von 34 Künstler*innen haben wir hierfür gesammelt. Diese sind der Einladung gefolgt, sich in einer künstlerischen Arbeit mit ruinösen Tendenzen, mit apokalyptischen Situationen und mit Aufbewahrungsmethoden auseinanderzusetzen. 

Artzine zum Download

Videorundgang hier lang

Gefördert durch

Ortsrauschen

(2019, Heilbronn, Kunst- und Kulturwerkhaus Zigarre)

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Heilbronn beschäftigen sich 10 regionale und überregionale KünstlerInnen in einer Ausstellungssituation mit Orten, vorgefundenen Objekten und situativen Momenten. Es wird bewusst ortsbezogen, mit unterschiedlichen Materialien und künstlerischen Ansätzen gearbeitet. So wird ein anderer Blick auf die Umgebung gezeigt, der sich „gesellschaftlichem Spektakel“ (Guy Debord) und Standortfaktoren entzieht.  Im Vorfeld entstehen u.a. Fotografien, Zeichnungen, Collagen, Aktionen, Drucke und Objekte.
Gefördert durch

(Fotos: Klaus Schäffer)

randstelle
(2018, Leingarten, Museum Altes Rathaus)

randstelle nimmt Bezug auf die Örtlichkeit des Museums, die sich im Umbruch befindende Umgebung und die Baustelle der Erweiterung des Museums. Die Ausstellungsarbeit versteht sich als Werkstatt und als offenen Prozess, während dessen sich Arbeiten auch verändern oder entwickeln können.

"Entstanden ist eine ganze Ausstellungssituation, eine Art laufende Collage, eine Sammlung verschiedenster Werke - einige von ihnen wurden für die Ausstellung entwickelt, andere entstammen dem Archiv des Künstlers. Achim Sauter zeigt sich in gewisser Weise als Künstler, Projektmacher und Kurator in einer Person. Zum ersten Mal wurden konkret Materialien aus dem Museum in eine Ausstellung integriert. Was dabei herauskam, ist etwas durchaus Zufälliges, nicht Eindeutiges geworden, von dem sich die Besucher ihr eigenes Bild machen und Querverweise zulassen können."
(Vanessa Seeberg)

Die Zukunft ist jetzt
(2018, Ludwigsburg, öffentliche Raum)

Angenommen, wir gehen von drei Experimentierfeldern aus:
Künstlerische Prozesse einer SchülerInnengruppe der Elly-Heus-Knapp Realschule mit den „Kontaktzonen“ der Kunstschule Labyrinth, des Stadtarchivs Ludwigsburgs und dem öffentlichen Raum, den sie fast täglich nutzen.
Stadträume als Labor, die gestaltet werden können.
Und das Stadtarchiv als Institution des Sammelns, in dem Dokumente einsortiert und bewahrt werden.
Hieraus entsteht ein vielschichtiges Kunstprojekt...

Heft zum Download

RaumExpeditionen
(2016/2017, Ludwigsburg)


Raumforscher probieren alles mögliche aus und tasten sich an die räumliche Umgebung heran. Sie gestalten Forschungsbüche, sammeln Abdrücke von Oberflächenstrukturen, begeben sich auf Foto-Expeditionen und legen eine Stadt-Sammlung an. Sie zeichnen Ausschnitte von Gebäuden und malen fantasievolle Stadtansichten. Sie erkunden Wege und Orte in Karten der Umgebung. Und sie überlegen sich gemeinsam, was denn an diesen Räumen anders sein könnte. Es sollen „Anbauten“ und „Einbauten“ entwickelt werden...

Kunstklima - Klimakunst
(2013, Augsburg)

Kunstklimaforscher der Herrenbach-Mittelschule Augsburg haben in einem umfassenden Projekt Forschungstagebücher geführt, ihre Umgebung fotografisch erkundet, gezeichnet und selbst gewählte Installationen mit Kaminen und Windrädern entwickelt. Die entstandenen Objekte, Fotos und Zeichnungen werden in einer leerstehenden Ladenfläche im Einkaufszentrum SchwabenCenter Augsburg während der Klimawoche begleitend zu Theaterprojekten „KlimaXXL" des Jungen Theaters Augsburg ausgestellt.

Mein altes Mountainbike
(2012, Nürnberg, einstige Quelle-Tankstelle)

2040. Mit einem alten Mountainbike wird die Strecke von Augsburg nach Nürnberg, entlang der Überschwemmungsgebiete der Donau und der ungenutzten Ernteflächen befahren. Vorbei an liegengebliebenen Autos und angeschwemmtem Plastikmüll wird unterwegs Spurensuche betrieben: Was bleibt zurück? Wie haben sich die Dinge verändert? Wie gehen die Menschen vor Ort mit der Situation um?
Die Fundstücke, Eindrücke und Situationen werden an der ehemaligen Tankstelle gemeinsam mit Gästen arrangiert.

KIOSK FRee
(2011, München, Sendlinger Tor)

KIOSK FRee ist temporäre Kleinarchitektur, vielfältige Anlaufstelle und alltäglicher Treffpunkt. Ausgehend von einer Installation des Künstlers Christoph Ziegler führen verschiedene Beteiligte situative Aktionen im städtischen Zwischenraum durch. KIOSK FRee dient daneben als Aufenthaltsort zum Verweilen oder Vorbeigehen, Tun oder Nichtstun. Er wird als Versuchsanordnung zu dem, was spontan und informell vor Ort passiert.
Kunst im öffentlichen Raum – ein Programm des Kulturreferats