Eine kleine Auswahl an künstlerischen Projekten in Kunsthäusern, im öffentlichen Raum und mit Kunstschulen, in denen ich vielfach künstlerisch, kunstpädagogisch, konzeptionell und kuratorisch arbeite:

Vorratskammer

(2020, Heilbronn, Kunst- und Kulturwerkhaus Zigarre)

Ein, 2019 gesponnenes, künstlerisches Projekt von randstelle / Achim Sauter und Danilo Peysa: Eine installativ anmutende Raumanordnung zu sozialen survival-Tendenzen und Aufbewahrungsmethoden gefüllt mit Dingähnlichem, Kunsthaftem und Sammlungsgemäßem...

Im künstlerischen Projekt 'Vorratskammer' möchten wir einen Blick auf gesellschaftliche survival-Tendenzen werfen und diesen zugleich eine Absage erteilen.
Im Rahmen dieses Projekts ist die 'Vorratssammlung (teils existenziell)' entstanden. Beiträge von 34 Künstler*innen haben wir hierfür gesammelt. Diese sind der Einladung gefolgt, sich in einer künstlerischen Arbeit mit ruinösen Tendenzen, mit apokalyptischen Situationen und mit Aufbewahrungsmethoden auseinanderzusetzen.


Die Zukunft ist jetzt
(2018, Ludwigsburg, öffentliche Raum)

Angenommen, wir gehen von drei Experimentierfeldern aus:
Künstlerische Prozesse einer SchülerInnengruppe der Elly-Heus-Knapp Realschule mit den „Kontaktzonen“ der Kunstschule Labyrinth, des Stadtarchivs Ludwigsburgs und dem öffentlichen Raum, den sie fast täglich nutzen.
Stadträume als Labor, die gestaltet werden können.
Und das Stadtarchiv als Institution des Sammelns, in dem Dokumente einsortiert und bewahrt werden.
Hieraus entsteht ein vielschichtiges Kunstprojekt...

Ortsrauschen

(2019, Heilbronn, Kunst- und Kulturwerkhaus Zigarre)

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Heilbronn beschäftigen sich 10 regionale und überregionale KünstlerInnen in einer Ausstellungssituation mit Orten, vorgefundenen Objekten und situativen Momenten. Es wird bewusst ortsbezogen, mit unterschiedlichen Materialien und künstlerischen Ansätzen gearbeitet. So wird ein anderer Blick auf die Umgebung gezeigt, der sich „gesellschaftlichem Spektakel“ (Guy Debord) und Standortfaktoren entzieht.  Im Vorfeld  entstehen u.a. Fotografien, Zeichnungen, Collagen, Aktionen, Drucke und Objekte.


RaumExpeditionen
(2016/2017, Ludwigsburg)
Raumforscher probieren alles mögliche aus und tasten sich an die räumliche Umgebung heran. Sie gestalten Forschungsbüche, sammeln Abdrücke von Oberflächenstrukturen, begeben sich auf Foto-Expeditionen und legen eine Stadt-Sammlung an. Sie zeichnen Ausschnitte von Gebäuden und malen fantasievolle Stadtansichten. Sie erkunden Wege und Orte in Karten der Umgebung. Und sie überlegen sich gemeinsam, was denn an diesen Räumen anders sein könnte. Es sollen „Anbauten“ und „Einbauten“ entwickelt werden...


KIOSK FRee
(2011, München, Sendlinger Tor)

KIOSK FRee ist temporäre Kleinarchitektur, vielfältige Anlaufstelle und alltäglicher Treffpunkt. Ausgehend von einer Installation des Künstlers Christoph Ziegler führen verschiedene Beteiligte situative Aktionen im städtischen Zwischenraum durch. KIOSK FRee dient daneben als Aufenthaltsort zum Verweilen oder Vorbeigehen, Tun oder Nichtstun. Er wird als Versuchsanordnung zu dem, was spontan und informell vor Ort passiert.

randstelle
(2018, Leingarten, Museum Altes Rathaus)

randstelle nimmt Bezug auf die Örtlichkeit des Museums, die sich im Umbruch befindende Umgebung und die Baustelle der Erweiterung des Museums. Die Ausstellungsarbeit versteht sich als Werkstatt und als offenen Prozess, während dessen sich Arbeiten auch verändern oder entwickeln können.


Kunstklima - Klimakunst
(2013, Augsburg)
Kunstklimaforscher der Herrenbach-Mittelschule Augsburg haben in einem umfassenden Projekt Forschungstagebücher geführt, ihre Umgebung fotografisch erkundet, gezeichnet und selbst gewählte Installationen mit Kaminen und Windrädern entwickelt. Die entstandenen Objekte, Fotos und Zeichnungen werden in einer leerstehenden Ladenfläche im Einkaufszentrum SchwabenCenter Augsburg während der Klimawoche begleitend zu Theaterprojekten „KlimaXXL" des Jungen Theaters Augsburg ausgestellt.


Mein altes Mountainbike
(2012, Nürnberg, einstige Quelle-Tankstelle)

2040. Mit einem alten Mountainbike wird die Strecke von Augsburg nach Nürnberg, entlang der Überschwemmungsgebiete der Donau und der ungenutzten Ernteflächen befahren. Vorbei an liegengebliebenen Autos und angeschwemmtem Plastikmüll wird unterwegs Spurensuche betrieben: Was bleibt zurück? Wie haben sich die Dinge verändert? Wie gehen die Menschen vor Ort mit der Situation um?
Die Fundstücke, Eindrücke und Situationen werden an der ehemaligen Tankstelle gemeinsam mit Gästen arrangiert.


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